Mauersegler in Feucht

  

   

 Nistkästen für Mauersegler in St. Jakob

Seit Anfang Mai verkünden die pfeilschnellen Flugkünstler durch ihre Srrrriiie-Rufe auch über Feucht wieder den Sommer. Nach neun Monaten Nonstop-Flug in Afrika kommen die Segler pünktlich zurück an ihren Geburtsort um hier für Nachwuchs zu sorgen.
Doch Brutnischen im Traufbereich, unter Regenrinnen und losen Dachziegeln werden durch Renovierungsarbeiten selten. Einmal auf einen Ort geprägte Vögel brüten bei Verlust des Nistplatzes selten wo anders. So ist auch in Feucht die Mauersegler-Population auf unter ein Duzend Brutpaare zurückgegangen.Sebastian Haas von der BN-Ortsgruppe Feucht hat, in vertrauensvoller Zusammenarbeit mit der ev. Kirchengemeinde St. Jakob, im Kirchturm die ersten sechs Mauersegler-Nistkästen angebracht. Seit einigen Tagen sollen vorbeifliegende Mauersegler durch das Abspielen von Seglerrufen auf diese neuen Quartiere aufmerksam gemacht werden. Für die Beratung bei der Gestaltung der Nistkästen und deren Anordnung im Kirchturm sei dem Gebäudebrüter-Experten des LBV, Herrn Klaus Bäuerlein, herzlich gedankt.
Die BN-Ortsgruppe hofft auf einen baldigen Bezug der installierten Mauersegler-Kästen, der ein Start für eine neue Feuchter Segler-Kolonie sein könnte